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Tipps + Tricks

Erden & Dünger

Zum Wachsen brauchen Pflanzen Nährstoffe, und zwar in der richtigen Menge und zum richtigen Zeitpunkt. Erfahren Sie, wie Sie Ihre Gartenpflanzen richtig düngen und welche Erden Sie am besten verwenden. So einfach geht's!

Ein grüner, blühender Garten ist eine Oase der Erholung. Damit die Freude daran nicht zu schnell verblasst, ist die richtige Gartenpflege wichtig. Die Basis für einen gesunden Garten bilden nährstoffreiche Erden und der richtige Umgang mit Dünger. Denn zum Wachsen brauchen Pflanzen Nährstoffe, und zwar in der richtigen Menge und zum richtigen Zeitpunkt. Und so einfach geht’s

Düngen

Schritt 1

Füllen Sie Ihren Gartenboden mit Universalerde auf. Für Pflanzen, die einen besonderen Nährstoff- und Wasserbedarf haben, verwenden Sie hier eigens abgestimmte Spezialerden. Auch Kompost eignet sich, um den Boden aufzufüllen und Ihren Pflanzen einen Nährstoffkick zu geben. Beim Verteilen des Kompostes gilt grob folgende Faustregel: Die ausgestreute Kompostschicht sollte zwei bis fünf Zentimeter dick sein. Anschließend muss der Kompost beispielsweise mit einer Harke noch eingearbeitet werden. Für größere Flächen eignet sich auch ein Kultivator.

Schritt 2

Zum Düngen verwenden Sie am besten Dünger mit Langzeitwirkung. Hier wird unterschieden in sogenannte organische und mineralische Dünger. Organische Dünger bestehen aus pflanzlichen und tierischen Bestandteilen, wie beispielsweise aus Schafwolle. Organische Universaldünger in fester und flüssiger Form enthalten Stickstoffe, Phosphor und Kalium und werden auch gerne für Gemüse-, Obst- und Kräutergärten verwendet. Flüssigdünger werden nach Packungsanleitung mit dem Gießwasser ausgebracht. Feste Dünger verteilen Sie mit der Hand oder einem Streuwagen. Arbeiten Sie den Dünger mit einer Harke gut in das Erdreich ein.

Pflanzen werden am besten in der Wachstumsphase zwischen März und August gedüngt.

Schritt 3

Zusätzlich dazu können Sie auch Hornspäne oder Hornmehl ausbringen. Beide Varianten bestehen aus Rinderhörnern und Rinderklauen, welche unterschiedlich stark zerkleinert werden. Beim Verteilen ist dabei keine exakte Dosierung notwendig. Ein bis zwei gehäufte Hände voll pro Quadratmeter sollten in den meisten Fällen ausreichen.

Schritt 4

Statt organischem Dünger können Sie auch mineralische Dünger verwenden. Diese werden industriell hergestellt. Sie sind meist körnig und können mit der Hand oder einem Streuwagen verteilt werden. Zusätzlich gibt es auch Spezialdünger, die gezielt auf die Bedürfnisse verschiedener Pflanzenarten abgestimmt sind.

Schritt 5

Gesund aussehende Pflanzen brauchen keine außerplanmäßige Düngung. Schlechter Pflanzenwuchs, Verfärbungen, abgestorbene Blätter, Blüten und Knospen fallen ab – all das können Zeichen eines akuten Nährstoffmangels sein. Achten Sie bei allen Düngern, die Sie verwenden, zudem auch auf die Verpackungshinweise. Denn auch eine Überdüngung kann schädlich für Pflanzen und Umwelt sein. 

Achtung:

Blattverfärbungen und andere Probleme können auch auf Krankheiten, wie Pilz- und Insektenbefall hindeuten. 

Fertig

Jetzt können Sie sich in Ihrem grünen, blühenden Garten erholen!

Anleitung als PDF

Hier finden Sie eine ausführliche Anleitung mit allen Einzelschritten:
Download-Anleitung

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